Daesh: Ein Monster erschaffen

Daesh: Ein Monster erschaffen52:54

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Veröffentlicht am:

28.11.2024

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Beschreibung:

Der Film erzählt die Geschichte der Ankunft des Jordaniers Abu Musab Al‑Zarqawi im Irak und wie er mit Unterstützung der schiitischen Mahdi‑Armee und des sunnitischen Aufstands in den westlichen Distrikten Bagdads freiwillige Kämpfer aus aller Welt um sich scharte. Er legt den Grundstein für das, was später Daesh werden sollte – religiöser Totalitarismus, Gewaltspektakel, psychopathische Entschlossenheit und Krieg gegen nicht hinreichend fromme Schiiten und Sunniten. Zarqawi nutzt den Konflikt zwischen den Konfessionen, wobei er in den Augen der unterdrückten Sunniten zu einem Bollwerk und Schutzschild wird. Die Untersuchung zeigt, dass das US‑Militär ihm enorme Sichtbarkeit verschaffte, unter anderem durch ein „Psy‑Op“-Programm, das ihn als Verkörperung der irakischen Aufständischen darstellte, um fremdenfeindliche Stimmungen zu schüren. Zarqawi gilt als Feind Nummer eins und wird zu einem Magneten für viele Dschihad‑Anwärter, darunter die Brüder Kouachi, die hinter dem Anschlag auf Charlie Hebdo steckten. Der Film legt zudem einen Schwerpunkt auf den Kampf der Freiwilligenbrigaden, die sich in Falludscha und Mossul gegen Daesh erhoben, und gibt der Zivilbevölkerung, die unter ihrem Joch lebte, eine Stimme. Alle sind sich einig: Der Irak muss neu lernen, ein multikulturelles Land zu werden, sonst entfachen die Gift der Identität erneut die Flammen des Krieges, selbst nach der Befreiung von Falludscha und Mossul.