Obdachlose erobert Herz eines Reichen

Obdachlose erobert Herz eines Reichen11:07

Download-Informationen und Videodetails Obdachlose erobert Herz eines Reichen

Autor:

DramatizeMe Deutsch

Veröffentlicht am:

31.5.2023

Aufrufe:

2.2M

Beschreibung:

Ich habe alles verloren und wurde obdachlos, nachdem ich das Leben meiner Mutter gerettet hatte. Seitdem kämpfe ich auf der Straße ums Überleben. Eines Tages, als ich nach Essen schnorrte, stolperte ich über eine Szene, die direkt aus einer Liebeskomödie stammen könnte: Ein reicher Mann macht einer Frau einen Antrag. Zu meiner großen Überraschung lehnte sie ihn ab! Daraufhin schleuderte der Mann den Verlobungsring nach mir und ging. Ich lief ihm nach und ermutigte ihn, um die Liebe der Frau zu kämpfen - mit mir als seinem Wingman! Allerdings ahnte ich nicht, dass die Dinge noch wilder werden würden, als ich es mir je vorgestellt hatte ...

Videotranskription

Sprecher 3

Oh, tut mir leid.

Haben Sie ein paar Münzen?

Sprecher 6

Nein, gerade nicht.

Okay?

Sprecher 2

Tut mir leid.

Grace?

Was ist denn?

Sprecher 6

Mir ist nur klar geworden, dass ich die wunderbarste Frau der Welt kenne.

Ich liebe dich.

Sprecher 2

Willst du mich heiraten?

Nein!

Sprecher 1

Nein!

Sprecher 6

Nein?

Was meinst du mit nein?

Wir wollten doch eine Familie gründen.

Sprecher 2

Ja, aber ich werde keinen Mann heiraten, der nie von der Arbeit nach Hause kommt.

Tut mir leid.

Sprecher 6

Behalten Sie den, wenn Sie wollen.

Sprecher 3

Ich wusste, dass ich ihm den Ring wiedergeben musste.

Aber ich wusste nicht, dass ich diesen Ring schon bald tragen würde.

Mein Name ist Chloe und das ist meine Liebesgeschichte.

Danke.

Warten Sie!

Sprecher 5

Wo wollen Sie ihn?

Sprecher 3

Ich will ihm nur den Ehering zurückgeben.

Sprecher 5

Ja.

Und bald werdet ihr beide eine tolle Hochzeit haben.

Bei den Müllcontainern.

Sprecher 3

Geben Sie ihm einfach den Ring.

Sprecher 5

Niemand will irgendwas, das du in der Hand hattest.

Sprecher 3

Vor allem er nicht.

Sir!

Sie haben mir diesen Ring gegeben.

Sprecher 6

Ich brauche ihn nicht, danke.

Sprecher 3

So wenig wie Ihre Braut?

Sprecher 6

Was sagten Sie da?

Sprecher 3

Sie haben bei Ihrer Freundin schnell aufgegeben.

Sprecher 6

Hören Sie, Sie haben keine Ahnung, wie es ist, zurückgewiesen und gedemütigt zu werden, vor allen Augen.

Sprecher 3

Doch, das weiß ich sehr wohl.

Ich werde hundertmal am Tag zurückgewiesen, wenn ich einen Geschäftsmann wie Sie um Geld oder Essen bitte.

Sprecher 6

Tut mir leid, ich meinte das nicht so.

Sprecher 3

Ich will nicht um mein Essen betteln.

Ich wollte auch nicht das Haus verkaufen, um meiner kranken Mutter zu helfen, aber wenigstens kämpfte ich.

Für meine Liebsten.

Aber sie trauen sich nicht, für ihre Liebe zu kämpfen.

Er war der erste Mensch, dem ich meinen Schmerz gezeigt hatte.

Ich weiß nicht warum, aber in diesem Moment passierte etwas zwischen uns.

Als ob uns etwas zusammenbrachte.

Sprecher 6

Warten Sie.

Darf ich Sie einladen?

Ähm, Himbeere oder Pfirsich?

Sprecher 3

Ich habe seit zwei Tagen nichts gegessen, deswegen ist es mir egal.

Oh.

Ja.

Wie köstlich.

Es empfiehlt mir.

Sprecher 6

Du hast da etwas in deinem... Nur... Darf ich... Möchtest du noch was?

Sprecher 3

Deine Ernst?

Sprecher 6

Sicher.

Ich kann dir auch Geld für ein Hostel geben.

Und für bessere Kleidung.

Natürlich auch.

Weißt du was?

Sprecher 3

Moment.

Mein Herz schien still zu stehen.

Er war der erste Mensch, der sich nicht von mir abwandte.

Sprecher 6

Na sieh mal.

Ist doch besser.

Sprecher 3

Und der mir Hilfe anbot.

Ich wollte ihn ganz, ganz fest umarmen.

Sprecher 6

Tut mir leid, habe ich irgendwas gesagt?

Sprecher 3

Dylan, du bist der Wahnsinn.

Wie kann ich dir nur danken?

Sprecher 6

Ach, das ist doch nichts.

Sprecher 3

Was ist los?

Oje, das ist deine Freundin.

Sprecher 6

Ja.

Mit meinem Chef.

Darum hat er mich mit Arbeit überhäuft.

Gott, wie blöd ich doch war.

Sprecher 3

Sag sowas nicht.

Du bist wunderbar und freundlich.

Sprecher 6

Offensichtlich denkt sie das wohl nicht.

Sprecher 3

Da war vor mir ein stolzer Mann, dessen Herz gebrochen war.

Ich sah, wie er sich bemühte, stark zu sein.

Aber mir kam es vor, als ob er wirklich etwas Hilfe brauchte.

Weißt du was?

Wir zeigen ihr jetzt, was für einen tollen Mann sie verpasst hat.

Äh, was?

Ich brauche dazu ein Kleid von deiner Ex, eine Dusche und eine Essensreservierung.

Sprecher 1

Darf ich?

Sprecher 3

Wieso siehst du mich so komisch an?

Sprecher 6

Ich kann nicht glauben, dass du dieselbe Frau bist wie heute Morgen.

Sprecher 3

Ich sehe seltsam aus, oder?

Sprecher 1

Nein.

Sprecher 6

Du siehst sehr schön aus.

Sprecher 3

Ich dachte, er sagte das aus reiner Höflichkeit.

Aber mein Herz überschlug sich dennoch.

Es dauerte nicht sehr lange, bis sich etwas zwischen uns abspielte.

Sprecher 6

Entschuldigung.

Sprecher 3

Deine Freundin sieht her zu uns.

Sprecher 6

Dylan?

Oh, Grace.

Mr. Simmons.

Was für eine schöne Überraschung.

Ja, wir redeten gerade wegen der... Ach, Mr. Simmons, lassen wir die Arbeit doch beiseite.

Die Damen langweilen sich doch nur.

Sprecher 2

Ja.

Oh, lass uns tanzen.

Sprecher 6

Was für eine schöne Idee.

Sprecher 2

Und äh...

Wer ist sie?

Sprecher 6

Oh, Entschuldigung, ich habe euch gar nicht vorgestellt.

Das ist meine neue Freundin.

Chloe.

Sprecher 2

Und Chloe, das... Trägt sie etwa mein Kleid?

Sprecher 6

Was?

Nein, natürlich nicht.

Ich habe es für sie gekauft.

Sprecher 3

Also, offiziell ist es nicht ihres.

Tut mir leid.

Sprecher 6

Genau.

Oh, wundervoll.

Richtig.

Sprecher 1

Danke.

Sprecher 1

Danke.

Sprecher 6

Danke vielmals.

Was soll das?

Das war für... Tanzen wir.

Sprecher 3

Trotz ihrer wutentbrannten Blicke begannen wir zu tanzen.

Wir lachten, tranken Cocktails und waren beschwipst.

Zwischen uns entstand eine Anziehung, die mit Worten nicht zu erklären war.

Und ich konnte meine Augen nicht von ihm abwenden.

Sprecher 4

Wie hast du das geschafft?

Sprecher 3

Die Verwandlung in eine Schönheit?

Also, vor zwei Jahren war ich Mrs. Springfield.

Sprecher 6

Zwei Jahre sogar.

Sprecher 1

Wow.

Sprecher 6

Aber nein, ich meinte... Wie hast du das mit mir geschafft?

Sprecher 3

Wovon redest du überhaupt?

Plötzlich realisierte ich, dass er gar nicht mehr seine Ex ansah.

Er hatte nur noch Augen für mich. Ich möchte, dass dieser Abend nie zu Ende geht.

Sprecher 6

Chloe.

Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll, aber... Dylan!

Ähm, es tut mir leid, Grace, aber ich bin beschäftigt, okay?

Sprecher 2

Hör auf mit dem Blödsinn.

Wir müssen reden.

Sprecher 6

Was?

Gibt es irgendetwas, was wir überreden müssen?

Sprecher 2

Hör auf, Dylan.

Gerade wolltest du mich noch heiraten.

Tu nicht so, als wäre es dir egal.

Ich weiß doch, was du für mich fühlst.

Sprecher 6

Tut mir leid.

Ich bin sofort wieder da.

Na komm.

Sprecher 3

Ich musste aufwachen.

Zwischen mir und der betrügerischen Grace würde er natürlich sie auswählen.

Jemand wie ich könnte nie an Dylan heranreichen.

Das Einzige, was mich erwartete, waren die Erinnerungen an ihn und viele kalte und einsame Nächte auf der Straße.

Sprecher 1

Reichen 200 Dollar?

Wie bitte?

Was?

Denken Sie, ich erkenne die Pennerin nicht, die mich morgens um Geld anhaute?

Sie irren sich.

Sie irren sich wohl.

In der Wahl Ihrer Gesellschaft.

Wie viel wollen Sie?

Ich bin nicht interessiert.

Hören Sie, alles hat seinen Preis.

Sogar Grace.

Fohrt er hier mit Stille.

Was kosten Sie?

Noch ein Wort und ich schlage Ihnen ins Gesicht.

Oh, Süße, ich zahle auch extra für deine Sturheit.

Was zur Hölle tun Sie da?

Sprecher 2

Siehst du, sie verkauft sich an ihn.

Sprecher 1

Dylan!

Nimm die Hände weg.

Sie sind gefeuert.

Und leben Sie doch mit dieser Pennern auf der Straße.

Sprecher 3

Alles okay?

Ja, ja.

Danke dir.

Sprecher 6

Du bist keine Pennerin.

Du bist die wundervollste Frau, die ich kenne.

Dylan.

Ich weiß nicht, wie du das getan hast.

Und ich kann nicht glauben, dass ich das sage, aber ich brauchte nur einen halben Tag, um Michi nicht zu verlieben.

Sprecher 3

Dylan, ich bin eine Obdachlose, die dich um Geld anbettelte.

Sprecher 6

Nein, nein, nein, nein, nein.

Du bist eine Frau, um mit einem Freund, mit einem Platz zu schlafen.

Und vielleicht ja auch, wenn du willst, mit… mit deinem… besten Freund?

Sprecher 4

Dylan?

Sprecher 6

Jetzt weiß ich auch, wieso ich diesen Ring kaufen musste.

Sprecher 3

So traf ich meinen zukünftigen Ehemann.

Und mir wurde für immer klar,

dass jeder ein Recht auf Liebe hat.

Das Wichtigste ist, dafür zu kämpfen.