Vor Jesus, vor Mohammed… Zarathustra hatte es bereits alles vorausgesagt! - Geschichte Doku

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Autor:
CollapX | Where History CollapsesVeröffentlicht am:
1.11.2025Aufrufe:
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Zarathustra, im Griechischen auch als Zoroaster bekannt, ist eine der faszinierendsten und geheimnisvollsten Figuren in der Geschichte der Religion und der Philosophie. Er war der Prophet des alten Persien und der Gründer des Zoroastrismus, einer der ersten monotheistischen Glaubensrichtungen der Welt. Seine Lehren veränderten das spirituelle Denken, prägten Imperien und hinterließen einen bleibenden Einfluss auf das Judentum, das Christentum und den Islam. Obwohl sein Leben von Ungewissheit umhüllt ist, hallt die Botschaft, die er vor mehr als zweitausend Jahren verkündete, immer noch als Vision von Gut und Böse, Ordnung und Chaos, Licht und Dunkelheit wider. Historiker debattieren darüber, wann genau Zarathustra gelebt hat. Einige Wissenschaftler platzieren ihn um 1200 v. Chr., während andere argumentieren, er habe näher bei 600 v. Chr. gelebt. Unabhängig vom genauen Datum trat er in einer Welt auf, die von Polytheismus dominiert wurde, in der unzählige Götter natürliche Kräfte, Fruchtbarkeit und Krieg verkörperten. Zarathustra brach radikal mit dieser Tradition, indem er lehrte, dass das Universum von einer höchsten Gottheit, Ahura Mazda, dem Weisen Herrn, geleitet werde. Dieses göttliche Wesen war die Quelle der Wahrheit, Ordnung und des Guten. Gegen Ahura Mazda stand Angra Mainyu, der zerstörerische Geist, Verkörperung von Chaos und Täuschung. Das Leben, so lehrte Zarathustra, sei ein kosmischer Kampf zwischen diesen beiden Kräften, und jeder Mensch habe eine Rolle dabei zu spielen, welche Seite er unterstütze. Dieser ethische Dualismus machte den Zoroastrismus einzigartig unter den alten Religionen. Statt endloser Zyklen von Schicksal und Mythologie betonte Zarathustra moralische Verantwortung und freien Willen. Die Menschen waren aufgerufen, sich mit Asha (Wahrheit, Rechtschaffenheit, Harmonie) zu verbünden und Drūj (Lüge, Unordnung, Böses) zu widerstehen. Das Schicksal der Seele, verkündete er, hänge von den im Leben getroffenen Entscheidungen ab. Nach dem Tod würde jede Seele die Chinvat-Brücke überqueren, an der ihre Taten gewogen würden. Diejenigen, die im Einklang mit der Wahrheit gelebt haben, würden sicher ins Paradies gelangen, während die Bösen in Qual verfallen würden. Die Vision eines Jüngsten Gerichts, von Himmel und Hölle, Ideen, die in späteren Religionen vertraut sind, erscheint zuerst mit Zarathustras Lehren. Seine Botschaft verbreitete sich im alten Persien und wurde zur spirituellen Grundlage des großen Achämenidenreiches, das sich vom Mittelmeer bis nach Indien erstreckte. Könige wie Kyros der Große und Darius I. herrschten unter dem Schutz von Ahura Mazda und riefen den Gott in monumentalen Inschriften an. Zoroastrische Priester, bekannt als Magier, bewahrten und übermittelten die heiligen Hymnen, die Gathas, von denen man glaubte, dass sie von Zarathustra selbst verfasst wurden. Die Feuertempel Persiens, in denen Flammen Reinheit und göttliche Präsenz symbolisierten, wurden zu zentralen Orten der Anbetung, die das Licht als ewiges Symbol der Wahrheit betonten. Der Einfluss Zarathustras reichte weit über die Grenzen Persiens hinaus. Als die Juden im babylonischen Exil waren und später auf die persische Herrschaft trafen, übernahmen sie Elemente des zoroastrischen Glaubens, darunter Konzepte von Engeln, Dämonen, einem messianischen Erlöser und der Auferstehung der Toten. Diese Ideen gingen in die jüdische Theologie ein und prägten durch sie die Grundlagen des Christentums und des Islams. Auf diese Weise formte Zarathustras Vision indirekt einen großen Teil des westlichen religiösen Denkens. Er kann nicht nur als Prophet des alten Persien, sondern auch als verborgener Architekt späterer monotheistischer Traditionen gesehen werden. Die spätere Geschichte des Zoroastrismus ist eine Geschichte von Widerstandskraft und Überleben. Die Religion blieb unter den parthischen und sassanidischen Reichen dominant und entwickelte aufwändige Rituale sowie heilige Texte, die im Avesta gesammelt wurden. Als sich der Islam im siebten Jahrhundert in Persien ausbreitete, ging der Zoroastrismus zurück, verschwand aber nie ganz. Gemeinden von Zoroastriern flohen ostwärts nach Indien, wo sie als Parsen bekannt wurden. Bis heute bewahren die Parsen Zarathustras alte Lehren, feiern Feste wie Nowruz, das persische Neujahr, und erhalten die heiligen Feuer, die die ewige Präsenz von Ahura Mazda symbolisieren. Zarathustra faszinierte auch Philosophen und Schriftsteller in späteren Jahrhunderten. In Europa wurde er durch griechische Berichte und Studien der Aufklärung bekannt. Friedrich Nietzsche benutzte seinen Namen in dem philosophischen Werk "Also sprach Zarathustra", obwohl er den Propheten in einem ganz anderen Kontext neu interpretierte. Für Gelehrte bleibt Zarathustra sowohl ein Rätsel als auch eine zentrale Figur.
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